FEDERWEISSER FAQS
Häufig gestellte Fragen.
Was ist Federweißer eigentlich? +
Federweißer ist teilweise vergorener Traubenmost mitten in der Gärung – kein fertiger Wein, aber auch mehr als Saft. Er ist lebendig, trüb und ganz natürlich prickelnd, weil die Gärung noch in vollem Gange ist.
Was ist der Unterschied zwischen Federweißer und Federroter? +
Federroter wird aus roten statt weißen Trauben gepresst und ist deutlich seltener zu finden. Im Geschmack ist er meist herber und fruchtiger als der klassische, helle Most.
Wie viel Alkohol hat Federweißer? +
Beim Verkauf hat Federweißer mindestens 4 % Alkohol, am Ende der Gärung können es bis zu 11 % werden. Der Gehalt steigt dabei täglich weiter, je mehr Zucker der Most vergärt.
Wann gibt es Federweißer zu kaufen? +
Je nach Wetterlage ab Mitte bis Ende August, in kühleren Jahren auch etwas später. Die Saison endet in der Regel im Oktober – wer zu lange wartet, hat sie meist verpasst.
Warum darf man Federweißer nicht hinlegen? +
Weil die Flasche nicht luftdicht verschlossen ist. Das bei der Gärung entstehende Kohlendioxid muss entweichen können – liegend würde die Flasche sonst auslaufen oder im schlimmsten Fall platzen.
Weinhaus Beth · WEINWISSEN
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